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Leistungen

Hausärztliche Versorgung

Im Vordergrund unserer Praxistätigkeit steht die Hausärztliche Versorgung. Wir sind Ihr erster Ansprechpartner bei allen Fragen zu Ihrer Gesundheit. Dies beinhaltet unter anderem die Diagnose und Behandlung der Inneren Erkrankung und die Betreuung auch über die Diagnosestellung hinaus. Wir sehen eine langjährige Vertrauensbeziehung zu unseren Patienten als die beste Basis für eine ganzheitliche gesundheitliche Betreuung und Behandlung.
Zu unserem Leistungsspektrum gehört die Therapie akuter und chronischer Erkrankungen. Wir behandeln u.a. Herz- und Gefäßleiden, Schilddrüsen- und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Erkrankungen des Bauchraums und der Atemwege sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Strukturierte Behandlungsprogramme für chronisch kranke Patienten (DMPs) bieten wir auch an.
Gern beraten wir Sie präventivmedizinisch und führen regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und spezielle Check-ups durch. Neben unseren normalen Sprechzeiten führen wir Hausbesuche nach Vereinbarung durch.

Diabetes Beratung – Schwerpunkt Diabetes

Ein über Jahre nicht behandelter Diabetes stellt eine erhebliche Gefahr für Gefäße und Nerven dar, die Folgen können Herz-Kreislauferkrankungen, Schäden an Nieren und Augen sowie gefährliche Durchblutungsstörungen in den Füßen und Beinen sein. Wird ein Diabetes rechtzeitig erkannt und werden geeignete Maßnahmen ergriffen, kann der Erkrankung und ihren Folgen vorgebeugt werden.
Gehören Sie zur Gruppe der Diabetes-gefährdeten Personen, sollten Sie bei Ihrem Hausarzt abklären lassen, ob bereits ein Diabetes oder ein Diabetes-Vorstadium vorliegt. Zuerst führen wir Blutuntersuchungen durch, um den Zuckerwert und auch die Fette zu überprüfen, denn häufig wird ein Typ-2-Diabetes von einer Fettstoffwechselstörung begleitet.
Wir wenden Zuckerbelastungstests zur Früherkennung einer Diabetes-Erkrankung an. Hierbei können Diabetes-Vorstadien aufgedeckt werden. Der Test beginnt mit einer Blutentnahme, um den Nüchtern-Blutzuckerwert zu bestimmen. Dann trinken Sie in Wasser aufgelösten Traubenzucker. Nach zwei Stunden wird noch einmal Blut abgenommen und der Blutzuckerwert gemessen.

DMP Diabetes Mellitus

Unsere Praxis nimmt am DMP Diabetes mellitus Typ 2 teil. Die Disease-Management Programme (DMP) wurden eingerichtet, um die Betreuung chronisch Erkrankter zu optimieren. Die Koordination und Betreuung erfolgt in erster Linie durch diabetologisch besonders qualifizierte Ärzte, die über eine besondere Strukturqualität verfügen. Am DMP Diabetes teilnehmende Ärzte unterliegen qualitätssichernden Maßnahmen.
Durch eine adäquate Betreuung und kompetentem Umgang der Patienten mit der Erkrankung können der Gesundheitszustand, die Lebensqualität und die Folgekrankheiten positiv beeinflusst werden. Ziel ist eine frühzeitige Diagnostik und Behandlung, bei der Hausarzt, Fachärzte, Krankenhäuser und andere Leistungserbringer, z.B. Ernährungsberater, eng zusammenarbeiten. In leicht verständlichen Patientenschulungen erfahren Sie Wissenswertes rund um Ihre Zuckerkrankheit und praktische Tipps, die Ihnen den Alltag erleichtern. Eine individualisierte Therapie kann die Lebensqualität deutlich erhöhen und die Behandlungskosten reduzieren. Das DMP Diabetes wird von den Krankenkassen getragen.

DMP KHK

Die Koronare Herzkrankheit (KHK) ist die erste Ursache für einen Herzinfarkt und gehört weltweit zu den häufigsten Herzerkrankungen. Unsere Praxis nimmt an dem Disease-Management Programm Koronare Herzkrankheit (DMP KHK) teil, das ein spezielles Gesundheitsprogramm für Betroffene ist.
Patienten werden hierbei auf wissenschaftlich fundierter Grundlage therapiert. Die Schnittstellen zwischen Hausarzt und Kardiologen sind geregelt, wobei der Hausarzt der koordinierende Arzt ist. Sie vereinbaren gemeinsam mit Ihrem Hausarzt erreichbare Therapieziele, wie z.B. täglich einen Spaziergang zu unternehmen oder das Rauchen zu reduzieren oder aufzugeben. Sie haben zudem Anspruch auf Schulungen, die Ihnen Wissenswertes zu Ihrer Krankheit vermitteln, praktische Tipps geben und den eigenen Einfluss auf den Krankheitsverlauf verdeutlichen. Das DMP KHK wird von den Krankenkassen übernommen.

DMP COPD

Die Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine chronische Erkrankung der Lunge, die auf entzündeten und dauerhaft verengten Atemwegen beruht. Das größte Risiko haben Raucher an COPD zu erkranken. Eine frühzeitige und effiziente Behandlung verzögert das Fortschreiten der bislang nicht heilbaren Erkrankung. Unsere Praxis nimmt am Disease-Management Programm (DMP) COPD teil, das Betroffenen ein spezielles Gesundheitsprogramm bietet.
Dieses soll die Behandlung und die Lebensqualität von Menschen mit COPD verbessern sowie Folgeerkrankungen verhindern oder deren Fortschreiten verlangsamen. Sie erhalten eine Behandlung nach neuesten und medizinisch gesicherten Erkenntnissen, die Qualitätsstandards werden regelmäßig geprüft. Hausarzt, Fachärzte, Krankenhäuser und andere Leistungserbringer, z.B. Ernährungsberater, arbeiten eng zusammen. Ihr Hausarzt erstellt mit Ihnen gemeinsam den Behandlungsplan mit regelmäßigen Untersuchungen. Sie erhalten leicht verständliche Patientenschulungen, die Ihnen Wichtiges über Ihre Erkrankung vermitteln und Ihren Alltag erleichtern. Das DMP COPD wird von den Krankenkassen getragen.

DMP Hypertonie

Geschätzte 20 Prozent der Bevölkerung leiden unter Bluthochdruck (Hypertonie). Durch einen jahrelang erhöhten Blutdruck drohen Folgeschäden und weitere Organerkrankungen einzutreten. Besondere Gefahren sind Schlaganfall, Herzinfarkt, Verschluss der Halsschlagader, Sehstörungen und Nierenversagen. Unsere Praxis nimmt am Disease-Management Programm (DMP) KHK teil, das auch von Hypertonie Betroffenen ein spezielles Gesundheitsprogramm bietet.
Sie erhalten Schulungen zur Selbstmessung des Blutdrucks, zur Therapie mit Medikamenten und zur Bedeutung von Kost und körperlicher Bewegung, die Ihnen im Alltag von großer Hilfe sind. Verschiedene Evaluationen konnten zeigen, dass eine strukturierte Schulung der Patienten bessere Therapieerfolge ermöglicht.

EKG

Bei der Elektrokardiografie (EKG) werden die elektrischen Aktivitäten des Herzens, die bei jedem Herzschlag entstehen, abgeleitet und in Form von Kurven aufgezeichnet. Ihr Hausarzt bekommt so Auskunft über Herzrhythmus und Herzfrequenz sowie über Störungen im Erregungsleitungssystem und in der Herzmuskulatur.
Mit dem EKG kann man diverse Krankheiten erkennen, wie z.B. Herzinfarkt, Erkankungen der Herzkranzgefäße, Vorhoffflimmern oder –flattern, Kammerflimmern oder –flattern, zu langsamer Herzschlag, Herzmuskelentzündung und Verdickung der Herzwand.
Bei der Durchführung des EKGs liegen Sie entspannt auf einer Liege. Sie bekommen Messelektroden auf die Haut am Oberkörper gesetzt, die mittels Vakuum fixiert werden. Die Elektroden sind mit dem EKG-Gerät verbunden und die elektrische Herzaktivität wird bestimmt. Anschließend wird das EKG durch Ihren Arzt ausgewertet. Die Untersuchung ist völlig ungefährlich.

Langzeit EKG

Das Langzeit-EKG dient der frühzeitigen Ermittlung von Herzerkrankungen und deren rechtzeitigen Therapie. Es ist eine diagnostische Methode, bei der über einen Tag und eine Nacht durchgehend ein EKG aufgezeichnet wird. Die Messung erfolgt über sechs Elektroden im Brustbereich. Das kleine, leichte Aufzeichnungsgerät trägt der Patient bei sich und kann seinem ganz normalen Tagesablauf nachgehen.
Die Daten werden nach Abschluss der Untersuchung am Computer ausgewertet. Das Langzeit EKG wird erforderlich zur Abklärung von Herzrhythmusstörungen, bei Herzrasen und Schwindel sowie nach einem Kollaps (Bewusstlosigkeit). Zudem ist es wichtig zur Überwachung bei einer herzrhythmusstabilisierenden Therapie, zur Abklärung von Brustbeschwerden und Luftnot sowie zur Überwachung bei Herzerkrankungen.

Hautscreening

Hautkrebs ist in Deutschland eine der häufigsten Krebserkrankungen. Man kann ihn sowohl sehr gut erkennen als auch – im Frühstadium – gut behandeln. Mit Früherkennung lässt sich durch rechtzeitiges Entfernen die Schwere der Erkrankung mindern.
Im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung oder auch als Einzeluntersuchung bieten wir Ihnen die Hautkrebsvorsorge hinsichtlich des weißen und schwarzen Hautkrebses an. Diese Untersuchung wird ab dem 35.Lebensjahr als Kassenleistung übernommen. In Einzelfällen bietet die Krankenkasse dies auch Jüngeren kostenfrei an.
Hautkrebs kann am ganzen Körper auftreten, selbst an Körperstellen, die der Sonne nicht besonders ausgesetzt sind. Daher wird Ihre Haut vom Scheitel bis zur Sohle überprüft. Zur Beurteilung unklarer Befunde setzen wir das Auflichtmikroskop ein. Bei auffälligen Befunden erfolgt sofort eine Weiterüberweisung an den Hautarzt zur Beurteilung und gegebenenfalls operativen Entfernung.

Hausbesuche

In dringenden Notfällen oder bei bettlägerigen Patienten führen wir als hausärztliche Praxis selbstverständlich auch Hausbesuche durch. Ein Hausbesuch ist in dem Fall angebracht, wenn der Patient sich nicht in die Arztpraxis begeben kann. Auch unsere Patienten in Senioren- oder Pflegeheimen besuchen wir regelmäßig.
Sollten Sie nicht in der Lage sein, die Praxis aufzusuchen, bitten wir Sie einen Hausbesuch mit Angabe der Beschwerden telefonisch bei uns anzumelden.

Jugendarbeitsschutz Untersuchung

In Deutschland ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Jugendliche (15. bis 18. Geburtstag) nur dann von einem Arbeitgeber angestellt werden dürfen, wenn sie innerhalb der letzten 14 Monate vor Beschäftigungsbeginn von einem Arzt untersucht worden sind. Die Bescheinigung einer Jugendarbeitsschutzuntersuchung muss dem Arbeitgeber vorliegen.
Der Jugendliche muss sich zuerst vom Meldeamt den so genannten Berechtigungsschein besorgen. Zusammen mit den Sorgeberechtigten füllt er den Vorbereitungsbogen aus, unterschreibt ihn gemeinsam mit den Sorgeberechtigten und bringt ihn mit zur Untersuchung. Der Impfausweis sollte ebenfalls mitgenommen werden.
Es wird folgendes untersucht: Nah- und Fernsicht, Farbsehen, Größe und Gewicht, Blutdruck, Urin und Hören auf 4 m Distanz. Der Arzt muss vor allem beurteilen, ob das Ausführen bestimmter Tätigkeiten für den Jugendlichen gesundheitsgefährdend sein könnte oder ihn eventuell in seiner Entwicklung beeinträchtigt.

Jugendgesundheitsvorsorge

Die Jugendgesundheitsvorsorge ist für alle Jugendlichen zwischen dem 12. und 17. Geburtstag vorgesehen. Sie dient der Früherkennung von Erkrankungen, die die körperliche, geistige und soziale Entwicklung gefährden. Besonders Fehlentwicklungen und mögliche Probleme in der Pubertät sollen rechtzeitig erkannt werden, wenn sie sich noch relativ leicht beheben lassen.
Die Untersuchung dient der Einschätzung der Entwicklung in der Pubertät, einer Phase des Lebens, die eine große Umstellung sowohl für Körper als auch Seele bedeutet. Neben dem körperlichen “Check up” gehören eine Beratung über gesundheitsgefährdendes Verhalten (Rauchen, Drogen- oder Alkoholkonsum), gesundheitsfördernde Lebensführung, Aids- und Hepatitisprophylaxe und eine Impfpasskontrolle dazu.
Zur Untersuchung sollten die Krankenversicherungskarte, der Impfausweis und das gelbe Untersuchungsheft (wenn vorhanden) mitgebracht werden.

Psychosomatische Grundversorgung

Die Psychosomatische Therapie im Sinne der biopsychosozialen Medizin berücksichtigt das Zusammenspiel von Körper, Seele und Umwelt. Es wird versucht, die Balance zwischen Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen. Die unbewussten Konflikte, welche mit dem Körper ausgedrückt werden, sollen bewusst gemacht und verändert werden.
Die psychosomatische Therapie ist empfohlen bei Depressionen, Panikattacken, Angststörungen, Schmerzsyndrom, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Rückenschmerzen. Konflikte sollen damit aufgedeckt und bearbeitet werden. Weitere Ziele sind Trauerarbeit, Entwicklung von Strategien zur Krankheitsbewältigung und Partnerberatung.
Die psychosomatische Therapie beginnt mit einer ausführlichen Anamnese, auf deren Grundlage eine Gesprächstherapie durchgeführt wird, gegebenenfalls auch ergänzt um Medikamente.

Laboruntersuchungen

In unserer Praxis werden Laboruntersuchungen sämtlicher Art durchgeführt. Sie finden im Normalfall morgens statt, und Sie werden bei diesen von unserem Praxisteam betreut. Falls Sie nüchtern zu der Untersuchung erscheinen müssen, sollten Sie die letzten acht Stunden vorher keine feste Nahrung, keinen Alkohol oder sonstige Getränke (außer Wasser) zu sich nehmen.
Eine Laboruntersuchung wird Ihr Arzt zunächst mit Ihnen besprechen. Eine Urin- und Stuhlprobe kann vom Patienten selbst während des Toilettengangs Zuhause oder in der Praxis erfolgen. Die Entnahme einer Blutprobe muss durch den Arzt oder medizinisches Fachpersonal erfolgen. Mögliche Laboruntersuchungen sind zum Beispiel Blutzuckerschnelltest, Fruktose-Intoleranz-Test, Hämoccult-Test, Helicobacter-Test, Tests zur Nahrungsmittelunverträglichkeit und Hormonstatus. Nach Entnahme der Probe wird diese direkt in der Arztpraxis oder in einem speziellen medizinischen Labor mit verschiedenen Verfahren untersucht.
Bitte beachten Sie, dass nicht alle Laboruntersuchungen von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden

Präoperative Diagnostik

Ist bei Ihnen eine Operation oder ein anderweitiger Eingriff geplant, wird meistens eine entsprechende Vorbereitung erforderlich. Die erforderlichen Untersuchungen sind wichtig, um mögliche Komplikationen zu vermeiden und werden vom Arzt festgelegt, der die Operation durchführt bzw. der Narkosearzt. Die Präoperative Diagnostik bei Ihrem Hausarzt kann verschiedene Untersuchungen beinhalten, wie beispielsweise eine Blutabnahme, die Durchführung eines EKGs oder auch Belastungs-EKGs.
Die Untersuchungen sollten zeitnah vor der Operation erfolgen, damit die Ergebnisse möglichst aktuell vorliegen. Kontaktieren Sie uns daher bitte möglichst frühzeitig, damit wir gemeinsam den besten Termin für Ihre Vorbereitung vereinbaren können. Bitte bringen Sie zu dem Termin alle Ihnen vorliegenden Unterlagen mit.
Nach der Untersuchung erhalten Sie von uns für den Narkosearzt und den Operateur die Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen und gegebenenfalls eine Liste der bestehenden Erkrankungen sowie wichtige Befunde von Untersuchungen in der Vergangenheit, die für die Operation von Bedeutung sein könnten.

Gesundheitsuntersuchung – Check-up

Viele Erkrankungen rufen im Frühstadium keine oder nur geringe Beschwerden hervor und werden daher von den Betroffenen nicht oder erst spät bemerkt. Ein regelmäßiger Gesundheits-Check hilft bei der Früherkennung. Ab dem 35.Lebensjahr haben Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung jedes zweite Jahr Anspruch auf eine Vorsorgeuntersuchung. Hierunter fällt die körperliche Untersuchung, gegebenenfalls mit Hautkrebs-Screening, sowie eine Blut- und Urinuntersuchung.
Bei der Untersuchung kann Ihr Hausarzt auch Risikofaktoren für chronische Erkrankungen erkennen, wie zum Beispiel Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, chronische Bronchitis und chronische Nierenerkrankungen. Ergeben sich Verdachtsmomente für bisher nicht bekannte Erkrankungen, werden wir selbstverständlich die notwendigen Folgeuntersuchungen veranlassen und Sie umfassend beraten.

Impfungen – Grippe

Impfen ist eine der wirksamsten vorbeugenden Maßnahmen zum Schutz vor schweren Infektionskrankheiten. Impfungen müssen, bei Kindern wie auch bei Erwachsenen, in regelmäßigen Abständen aufgefrischt werden, damit der Schutz erhalten bleibt. Wir kontrollieren gern Ihren Impfpass und nehmen die notwendigen Impfungen in unserer Praxis vor.
Um Sie optimal für den ganzen Winter zu rüsten, werden wir Ihnen ab dem Herbst wieder die jährliche Grippe-Schutzimpfung anbieten. Eine jährliche Auffrischung ist nötig, da der Impfstoff an die erwarteten Virenstämme angepasst wird und der Schutz nicht länger als ein Jahr anhält. Die Impfung wird von der STIKO empfohlen für alle Personen ab 60 Jahre, chronisch Kranke, Bewohner von Alters- und Pflegeheimen, Schwangere, Personen mit hohem Ansteckungsrisiko und Personen mit direktem Kontakt zu Wildvögeln und Geflügel. Nebenwirkungen sind selten und Zeichen der natürlichen Reaktion des Immunsystems. Selbst wenn der Impfstoff eine Infektion nicht zu 100% vermeiden kann, verläuft diese bei geimpften Personen in der Regel deutlich milder.

Unsere individuellen Zusatzleistungen

Akupunktur

Die Akupunktur ist Teil der chinesischen Medizin, mit der seit mehr als 2000 Jahren viele Krankheiten erfolgreich behandelt werden. Mittlerweile ist sie auch bei uns ein wesentlicher Bestandteil der Schmerztherapie und wird in unserer Praxis erfolgreich praktiziert. Bei Schmerzen der Lendenwirbelsäule und Knieschmerzen wird die Akupunktur bereits von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Besonders wirksam ist diese Behandlungsform auch bei Kopfschmerzen und Migräne, orthopädischen Erkrankungen und vielen funktionellen Störungen.
Die Akupunktur wirkt schmerzlindernd und psychovegetativ entspannend. Sie reguliert das Abwehrsystem und wirkt motorisch aktivierend (z. B. bei Lähmungen). Die Akupunkturnadeln werden in Abhängigkeit vom Befund an bestimmte Körperpunkte gesetzt. Viele Patienten bemerken eine ausgeprägte Besserung ihres Allgemeinbefindens nach einer Akupunkturbehandlung.

Schröpfen

Schröpfen, ein seit der Antike benutztes Verfahren, ist eine hautreizende Therapieform, die das Ziel verfolgt, Blockaden aufzulösen und den Energiefluss des Körpers anzuregen. Es erfolgt hauptsächlich am Rücken, da hier die Reflexzonen liegen, die mit einzelnen Organen im Körper in Verbindung stehen.
Es gibt verschiedene Arten des Schröpfens. Auf dem Rücken des Patienten werden -Schröpfgläser oder Schröpfköpfe an den Reflexzonen angebracht. Dadurch wird ein Unterdruck auf der Haut erzeugt und die Funktion spezifischer Organe und Körpersysteme wieder durch Steigerung der Selbstheilungskräfte vermehrt angeregt.
Durch die Schröpftherapie kann ein lokaler Schmerz- und Verspannungszustand gebessert werden. Es wird heutzutage bei verschiedenen Erkrankungen angewandt, wie z.B. Migräne, Mandelentzündungen, Rheuma, Lungenkrankheiten, Rückenverspannungen, Bandscheibenprobleme, Hexenschuss, Nierenschwäche oder Bluthochdruck.

Drogenscreening

Ein Drogenscreening kann beim Hausarzt aus verschiedenen Gründen durchgeführt werden. Oft wird ein Test bei Verdacht auf Untermischung von Drogen oder zum Gegenbeweis der Anschuldigung des Drogenkonsums gewünscht. Im Rahmen eines verkehrsmedizinischen Gutachtens (bzw. einer MPU) sind möglicherweise Nachweise über Alkohol oder Betäubungsmittelabstinenz zu erbringen. Einige Substanzen sind jedoch noch monatelang nach dem letzten Konsum im Urin und im Haar nachweisbar.
Der Nachweis erfolgt im Blut (Serum) oder im Urin. Der Standardtest beinhaltet die Untersuchung sieben verschiedener Substanzen (Amphetamine, Opiate, Barbiturate, Cannabinoide, Benzodiazepine, Kokain und Methadon). Die Proben dienen ausschließlich zur persönlichen Information des Patienten. Das Ergebnis bleibt Eigentum des Patienten und wird nicht weitergegeben. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Laborleistungen nach Wunsch

Laborleistungen sind häufig angefragte Leistungen. Ohne konkreten Krankheitsverdacht oder Erkrankungen erfolgen Laboruntersuchungen auf Wunsch des Patienten. Mögliche Laborleistungen nach Wunsch sind zum Beispiel Test auf Hepatitis oder HIV, Titerbestimmung bei Impffragen (Reiseimpfung, berufliche Notwendigkeit), Laborleistungen bei Versicherungsanträgen oder Wunsch von Laborkontrollen ohne medizinische Notwendigkeit.

Die Kosten werden ohne medizinische Indikation nicht durch eine gesetzliche Krankenkasse erstattet. Mit der Inanspruchnahme der Wunschleistung gehen Sie einen privaten Behandlungsvertrag ein. Die Kosten variieren nach Art und Menge der gewünschten Werte. Sie erhalten eine nach der gültigen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) aufgeschlüsselte Rechnung. Wir beraten Sie gern zu individuellen Laboruntersuchungen.

Osteoporose-Screening

Das Knochengewebe steht normalerweise in einem ständigen ausgewogenen Auf- und Abbau. Bei der Osteoporose ist dieses Gleichgewicht gestört, es wird mehr abgebaut als neues gebildet werden kann. Vor allem bei Frauen steigt nach der Menopause mit Abfall des Östrogenspiegels der Verlust an Knochensubstanz rapide an. Typische Merkmale der Osteoporose sind Brüche der Wirbelkörper, Oberschenkelhalsbruch sowie Brüche des Handgelenks. Typisch sind zudem Schmerzen und Verformung der Wirbelsäule sowie langfristig auch die Verminderung der Körpergröße und Fehlhaltungen. Osteoporose ist eine Krankheit, die oft sehr lange unbemerkt bleibt und dadurch unterschätzt wird.
Wir können Ihr Blut in Laboruntersuchungen auf Mineralstoffe, Kalzium, Phosphat, Hormonwerte und sogenannte Knochenmarker untersuchen, die etwas über den Mineralgehalt der Knochenstruktur aussagen. Ergeben sich nach einer Knochendichtemessung (DXA) und der Laboranalyse Hinweise auf eine Frakturgefahr, sollten Fachspezialisten weiter behandeln.

Naturheilkunde

Unsere Praxis mit komplettem hausärztlichen Leistungsspektrum bietet Ihnen eine Vielzahl zusätzlicher naturheilkundlicher Methoden. Die Naturheilkunde hat den Ansatz, den Menschen als Ganzes zu sehen und nach den Gründen zu suchen, die die Harmonie im komplexen Geschehen der Gesundheit stören. Sie hat zwei Wirkungsebenen, die vorbeugende und die heilende, jeweils mit zahlreichen Methoden und heilenden Substanzen.
Mit der Naturheilkunde können die körpereigenen Abwehrkräfte angeregt und die Fähigkeit des Organismus zur Reaktion, Selbstregulation, Anpassung und Regeneration gefördert werden. Wir haben ein reichhaltiges Angebot an sinnvollen Zusatzmaßnahmen aus dem Bereich der Naturheilkunde, wie z.B. klassische Homöopathie, Akupunktur, Aufbau des Immunsystems und Bachblütentherapie.